Mein Name ist Ulrike Hilgers,
ich komme aus Deutschland,verh und habe selber 3 Kinder.
Ich lernte Snehalaya im Jahre 2008 kennen.
Ich lernte Snehalaya im Jahre 2008 kennen.
Meine erste Indien Reise im Jahre 2008 führte mich durch Zufall nach Ahmednagar.
Ahmednagar liegt 3 Stunden Autofahrt von Pune entfernt und 6 Stunden von Mumbai.
Ahmednagar ist mit eins der größten Prostituierten und Bordell Gegenden in Maharashtra.
Mein indischer Bruder und Freund Sanjay Adhav,erzählte mit viel von einer NGO,die ein Dr. Girish Kulkarni führte.
Ich wurde neugierig und wollte es mir auch mal anschauen.
Morgens um 5 Uhr standen wir auf und frühstückten,um dann gegen 7 Uhr los zufahren.Eine wahnsinnige Strecke mit dem Auto.
Ich schaute mir auch viel das Land drum herum an,wieviele Affen am Straßenweg saßen und auch die Kühe auf den Straßen lagen.Müll wurde neben dem Straßenrand verbrannt,Kinder spielten Cricket.Wir fuhren durch mehrere kleine Dörfer,wo reger Menschenauflauf herrschte.
An einem Rastplatz ca. 1 Stunde von Snehalaya entfernt,machten wir Rast.Dort konnte man sich in gepflegter Atmosphäre,etwas essen und auch Getränke besorgen.Die Toiletten waren überraschend sehr sauber.Nach einer weiteren Fahrt,kamen wir ausserhalb von Ahmednagar in "Snehalaya " an.
Dort lernte ich Ambadas Chauhan kennen.Er war zu der Zeit für die Leitung für Besucher zuständig.Er wollte mich herumführen und auch alles zeigen.
Das erste,was man mir zeigte,war Snehankur
Snehankur ist das Adoptionscenter von Snehalaya.Dort werden die Babys betreut,die durch Snehalaya und Childline gerettet werden,oder wo Menschen,gefundene Babys hinbringen können.Von dort aus,werden die Babys zur Adoption frei gegeben.Behinderte und Handicap Babys werden meistens nicht genommen,sie bleiben aber dann auch unter der Betreuung von Snehalaya.
Ist sie nicht süß?Kam gar nicht mehr weg von ihr
Der Raum,wo die Babys untergebracht werden,ist sauber und hygienisch rein.
Zu diesem Zeitpunkt waren ca.10 Babys in ihren Bettchen und schliefen,oder wurden gerade von den Frauen dort versorgt.Viele Frauen aus den Slums bieten sich täglich an,in Snehankur helfen zu können.
http://www.snehankur.de
Kurz darauf ,fuhren wir nach Snehalaya,dort erzählte Ambadas mir die Geschichte über die Entstehung von Snehalaya und welche Projekte sie haben.Es war sehr aufschlußreich und informativ.
Als erstes wollte Ambadas,das ich mir in Ahmednagar das Prostituierten Viertel anschaue.
Somit ging es mit dem Auto eine halbe Stunde Fahrt nach Ahmednagar
Hier wohnen die Armsten der Ärmsten.
Eine Hochburg für die Prostitution
Ambadas erklärte mir,das jede Frau unter dem Schutz von Snehalaya steht.Diese Frauen allein bestimmen nun,mit wem oder mit wem nicht,sie es machen möchten.Sollte sich ein Mann nicht anständig der Frau gegenüber verhalten,hat sie eine Warnanlage in ihrem Zimmer.Diese kann sie betätigen und die aussen sitzende Männer kommen ihr zu Hilfe.
Diese Frauen haben aber auch vielerseits Snehalaya und verschiedene Projekten geholfen.Sie geben teilweise ihre Taglöhne an bestimmte Projekte weiter,wie Tsunamis,oder Hochwasser.
Dies ist das Prostituierten Viertel von Ahmednagar.
Es ging dann weiter zum IT Center.Die Jugendlichen können dort Computer,und alle Programme kennen lernen und bekommen auch dort vor Ort Unterricht.Die Computer waren alle auf den neuesten Stand und wurden dort von Sanjay Adhav aufgebaut.
Bald darauf ging es in die Balbhavans von Snehalaya.Die Balbhavans sind die Slums von Ahmednagar.Dort versorgen Snehalaya die Kinder mit Unterricht und Nachmittagsspiele.
Die Kinder werden von einer Mitarbeiterin Snehalaya`s täglich unterrichtet.
Dieses ist ein tradionelles Spiel der Kinder.Ich hatte es auf meiner Reise schon öfters gesehen.
Bevor ich mir weitere Projekte anschauen konnte,gab es zuerst Lunch in der ansässigen Küche von Snehalaya.Die jungen Mädchen kochen für Gäste und für die dort wohnende Kinder.
Kurz darauf,nachdem alle ihr Lunch vertilgt hatten,ging es weiter durch das Snehalaya Gebiet
Ich besuchte das Krankenhaus von Snehalaya,wo HIV Menschen ihre Hilfe bekommen.
Ärzte aus der Region versorgen diese mit Medikamente und Untersuchungen.
Dort sind die Kranken sehr gut aufgehoben und werden betreut.
Ambadas erklärte mir auch sehr viel über die Verfassung dieser armen HIV+ Menschen,in welcher Kondition sie nach Snehalaya kommen und wie lange es dauert,sie wieder in einem guten Zustand zu führen.
Direkt neben dem Krankenhaus,liegen die beiden Unterkünfte für die Kinder.
Ein Haus für die Jungen:
Es gibt mehrere Schlafräume dort,sowie ein Fernseh Raum.Da dürfen die Kinder aber nur rein,nachdem sie ihre täglichen Aufgaben erledigt haben und auch nicht lange.Es ist wichtig für Snehalaya,das die Kinder draussen gemeinsam spielen und auch Sport betreiben.
In den Räumen stehen mehrere Hochbetten.Unter den Betten Kisten mit persönliche Sachen der Kinder.
Bevor wir in das Haus der Mädchen gingen,war es Ambadas ein Bedürfniss mir etwas zu zeigen.
Hinter uns im Bild erkennt man links das Krankenhaus und rechts das Haus für die Jungen.
Es war schon ein längerer Weg,den ich mit Ambadas tätigte
Bevor es aber dann doch zum nächsten Haus ging,kam eins der Mädchen und brachte uns indischen Kaffee.
Wir unterhielten uns währenddessen,über das,was ich bisher gesehen habe und welche Eindrücke ich bekam.
Vom Spielplatz aus,welcher direkt an der ansässigen Schule liegt,ging es über eine Brücke auf dem nächsten Stück Land von Snehalaya.
Auf der anderen Seite angekommen,brachten die Herren mich zu einer Tür und baten mich dort einzutreten.
Sie selber mussten draussen bleiben,da der Zutritt für Männer verboten war.
Auch waren Fotos dort drin nicht erlaubt.
Es war das Haus für die Frauen(ehemalige Prostituierte,die jetzt Unterricht bekamen)
Eine ältere Dame erzählte den Frauen,die auf der Erde saßen etwas alles in Marathi(leider bin ich dieser Sprache nicht mächtig)und so konnte ich nicht nachvollziehen,was man den Frauen dort sagte.
Ich ging wieder heraus und erzählte Sanjay davon,er lachte,das ich nichts verstand,aber man erklärte mir dann,das dort der Religionsunterricht für die Frauen statt findet,um sie wieder zurück zu einem besseren Beruf zu zeigen.
Und dann ging es zur Waschküche:
Das was man sieht,sind die Waschmaschinen.Täglich müssen dort die Wäsche von den ca. 200 Kinder und 120 Frauen,sowie den Mitarbeiter gewaschen werden.
Dann wurde mir auch die Näherei gezeigt.Viele junge Mädchen und Frauen helfen dort,die Kleidung der Kinder wieder herzurichten und man näht auch neue Kleidung,die man verkauft.
Direkt neben der Wäscherei und Näherei liegt die Schule von Snehalaya.
4 Klassen für die kleinen Mädchen und Jungen,sie bleiben dort vom Kindergarten,bis zum 4.Schuljahr und gehen danach in die Schulen in Ahmednagar oder in den höheren Schulen,rund um Ahmednagar.
Nach dieser Besichtigung,traf ich auf Mister Milind.
Er wollte mir,bevor ich mir weitere Häuser auf Snehalaya anschaue,etwas neues zeigen.
Himmatgram
Eine längere Autofahrt über Stock und Stein und viel Sand,erreichten wir ein großes Stück Land,welch eines Tages vielen HIV* Menschen als ein neues Heim dienen soll.
Im Moment sah man nichts großartiges,ausser Sand.
Mister Milind erzählte mir,um die Not dieser Menschen,wie aussässig sie behandelt werden,wenn man erfährt,sie haben HIV+.Nun möchte Snehalaya ihnen helfen.
Auf dem Gelände werden Farmen entstehen,sowie ein Krankhaus und Büroräume für die Menschen,die dort arbeiten und helfen.
100 Blechhäuser sollen auf dem Gebiet entstehen.Man will Mango und Gemüse anbauen.
Hier soll eines Tages das Krankenhaus entstehen.
Die einzelnen Räume hatte man schon mit Kreide auf der Erde gemalt
Sanjay kletterte auf eine Anhöhe,um zu zeigen,wie groß das Land ist.
Dies wurde durch eine ältere Frau gespendet,sie war eine ehemalige Prostituierte und gab ihr Geld für Himmatgram,enstehen zu lassen.
Zurück auf Snehalaya,brachte man mich dann zu den Mädchen.Sie hatten mittlerweile Schule aus und waren in private Kleidung,voller Hoffnung auf die Frau aus Deutschland.
Die Mädchen boten mir Bonbons an und ich gab ihnen einige Tüten mit Gummibären,das kannten sie gar nicht.
Mittlerweile waren 12 Stunden um,und wir wollten uns dann auch verabschieden.Meine Füße taten weh,da ich wie ich selber herausfand,das falsche Schuhwerk anhatte.
Aber es kam alles ganz anders.
Ich stand mittlerweile am Wagen,um ins Auto einsteigen zu können,da kam Sanjay auf mich zu und erklärte mir,das ich nun Mister Girish persönlich begrüßen könnte.Er lud mich zu einem Umtrunk und Kennenlernen ein.
Er erfuhr von Sanjay,das ich in Tamilnadu eine kleine NGO habe,die ich unterstütze.Er fragte mich,seit wann ich es mache und was für eine NGO es ist.
Auch war er sehr daran interessiert,wie ich Snehalaya sehe,welche Eindrücke ich mitnahm,wenn ich zurück nach Deutschland ginge.Ich erzählte ihm,wie sehr ich angetan war von seiner Arbeit und gratulierte ihn dafür.
Man brachte uns dann etwas zu trinken und zu essen und unterhielten uns.
Noch dazu kam der Präsident von Snehalaya,ein älterer Herr,mit einem Teller,wo ich zuerst nichts mit anfangen konnte.
Und dann kam die entscheidende Frage,die mein Leben verändern sollte.
"Ulli,It would be my pleasure,to have you in our Team.
Please ,will you be a Member of Snehalaya and work in Germany for it?"
Ich war perplex,aber ziemlich stolz,das Mister Girish mich dies fragte und ich antwortet:
"It is my pleasure to work for you,thanks Mister Girish".
Und nun wusste ich auch um den geheimnissvollen Teller,den der ältere Herr mit in den Raum brachte.
Man hieß mich Willkommen als Schwester von Snehalaya und
Repräsentantin von Deutschland.
DANKE AN SNEHALAYA
Ein besonderer Dank geht an an Sanjay Adhav
(er brachte mich nach Snehalaya)
Seit nun mehr 6 Jahren helfe ich Snehalaya aus Deutschland heraus.
Ich habe hier ein nettes Team ,mit tollen Sponsoren aufgebaut.
Auch sind wir glücklich viele Studenten die Chancen geben zu könne,dort ihre Volunteerzeit zu verbringen,ohne große Kosten.
Snehalaya ist nicht nur eine Hilfsorganisation,sondern eine Familie.
Wir haben viele Kinder mit HIV+,Waisen und auch Kinder,deren Mütter in die Prostitution rein gerutscht sind.Diesen Kindern zu helfen,ist zu meiner Lebensaufgabe geworden.
Ich freue mich auf jeden Menschen,der einen Eindruck von Snehalaya wieder mit nach Hause genommen hatte,oder durch unsere Seite gefunden hat.
Ich selber bin jedes Jahr vor Ort und verbringe meine Zeit mit den Kindern.Übergebe ihnen die Geschenke der Sponsoren,wir malen und schreiben Briefe und die Paten und haben auch viel Spaß.
Ich schaue mir auch immer wieder gerne,alle Projekte an,da es mir sehr ans Herz gewachsen ist.
Snehalaya wächst von Jahr zu Jahr mehr und mehr und auch haben wir mittlerweile sehr viele neue Repräsentanten in Belgien,USA,UK und andere Länder gefunden.
Ich würde mich freuen,wenn es noch Menschen gibt,die dieser Familie beiwohnen wollen,uns kräftig unterstützen und helfen wollen.
Schreiben Sie mich an,ich bin gerne bereit,jedem Auskunft zu geben über:
Patenschaften
Volunteering
Sponsoring
Auskunft
Reisen nach Snehalaya
ulrike@snehalaya.de


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